Elias und Laia – Die Herrschaft der Masken – Sabaa Tahir

[Rezension] Elias und Laia – Die Herrschaft der Masken – Sabaa Tahir

Eine Geschichte über Feigheit und Mut.
Über Gefangenschaft und Freiheit…
Für Leib und Seele.

Elias und Laia – Die Herrschaft der Masken ist der Auftakt der spannenden Geschichte um Elias und Laia. Eine phantastische Geschichte mit einer ordentlichen Portion Herzklopfen, wie der Titel schon verspricht.

Beim Leseabend habe ich schon geschrieben, dass mir der erste Band der Reihe sehr gefallen hat. Und hier ist endlich meine Rezension dazu.

Inhalt

In der Welt, die Sabaa Tahir erschafft, herrschen die Martialen mit ihrem Imperium über große Teile der Welt. Die Kundigen gehören dabei zu einem der unterworfenen Völker.

Als Laias Bruder nicht nur Zeichnungen von den hoch geheimen Martialenwaffen anfertigt, sondern auch noch dabei erwischt wird, wird er von einer „Maske“, einem Elitekrieger der Martialen gefangen genommen. Laia will nun alles wagen und alles riskieren, um ihren Bruder zu retten. Und das obwohl sie ein echter Hasenfuß ist.

Elias hingegen ist eine solche Maske und wünscht sich doch nichts sehnlicher, als dem ständigen Töten zu entfliehen.

Eine spannende Kombination.

Meinung

Tja, bei den ganzen Begriffen, „Kundige“, „Martiale“, „Masken“, da ist mir der Einstieg in das Buch gar nicht so leichtgefallen. Tatsächlich habe ich kurz überlegt, das Buch wieder wegzulegen und bin jetzt umso froher, es nicht getan zu haben. Denn schließlich hat mit Laias und Elias Geschichte gepackt und nicht mehr losgelassen.

„Bist du bereit?“, fragt sie.
Die Glocke im Turm schlägt. In zwei Stunden werden die Trommeln den Tagesanbruch verkünden.
„Es ist unwichtig, ob ich bereit bin“, sage ich. „Es ist Zeit.“

Die Charaktere sind einfach großartig. Die gutherzige und doch sehr naive Laia muss über sich hinauswachsen, wenn sie ihren Bruder retten will, und ist dabei doch viel mutiger, als sie selbst sich eingesteht. Ich habe mit ihr gezittert und gebangt, jeden Augenblick nur einen Wimpernschlag vom Abgrund entfernt. Und Elias… ach Elias, mit dem viel zu großen Herzen und dem innigen Wunsch nach Freiheit. Es hat nicht lange gedauert, bis er meine Sympathie gewonnen hatte.

Das Ganze rundet Tahir wirklich wunderbar mit tiefgreifenden Nebencharakteren ab, die zum lieben oder zum Fürchten sind. Sie sind mehr, als nur Randmaterial, sie haben eigene Geschichten und eigene Geheimnisse und ich hoffe sehr, dass noch ein paar davon im Laufe der Reihe gelüftet werden!

Es hat seine Zeit gebraucht, bis ich mich in dieser römisch-arabischen Welt zurechtfand, aber jetzt hat sie eine Tiefe, die ich liebe. Ich möchte ihre Geheimnisse und ihre Geschichte und vor allem ihre Zukunft mit den beiden Protagonisten erkunden.

Die Geschichte um Laia und Elias hat dazu noch eine gute Priese Magie, die, wie ich finde, wunderbar nach und nach eingeflochten wird.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es im römischen martialen Imperium weitergeht und hoffe, euch bald schreiben zu können, wie der zweite Band war.

Sprache

Ich glaube die Dialoge und inneren Monologe sind ein Grund, warum mir die Geschichte so sehr gefällt. Sie sind authentisch, bei Zeiten witzig und manches Mal unerwartet beklemmend. Mehr brauche ich dazu nicht sagen.

Fazit

Elias und Laia – Die Herrschaft der Masken von Sabaa Tahir ist ein Buch, das mich nach kurzen Startschwierigkeiten so richtig mitgerissen hat und ich kann es kaum erwarten, den Rest der Reihe zu lesen! Eine klare Leseempfehlung von mir.

Weihe
Leib und Seele
dem
Imperium.

Behalte Dein
Herz
für Dich.

Ein Kommentar zu “[Rezension] Elias und Laia – Die Herrschaft der Masken – Sabaa Tahir

  1. Huhu A Disia,
    ich habe deine Rezension so gerne gelesen. Ich war gleich wieder ein wenig drin in der Welt von Elias und Laia <3 Auch freue ich mich, dass dir die Geschichte nach leichten Startschwierigkeiten dann auch so gut gefallen hat. Kann es sein, dass du dich auch ein wenig in Elias verliebt hast?! Ich finde er ist einfach ein perfekter Charakter. Man muss ihn einfach ins Herz schließen. Findest du nicht? Aber ich fand auch seine Mutter ziemlich genial gemacht.

    Auf deine Meinung zum zweiten Band bin ich schon sehr gespannt. Ich wünsche dir auf jeden Fall noch ganz viel Spaß mit der Fortsetzung.

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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