Die Auftragsmörderin – Sam Feuerbach

Ein dicker Prinz, der lieber an das Gute als an das Schlechte glaubt, und eine Auftragsmörderin mit schwarzem Humor und ohne moralische Grenzen.

Ach ja, und ein Schwertmeister.

Die Auftragsmörderin ist der spannende Auftakt der Krosann Saga.

Inhalt

„Im Königreich Toladar greifen viele Hände begierig nach der Krone. Den jugendlichen Thronfolger, Prinz Karek, kümmern die Intrigen wenig, bis er über das Erbe längst verlorener Götter stolpert. Unverhofft muss er sich in einer Welt beweisen, in welcher sein Talent die richtigen Fragen zu stellen, lebensgefährliche Antworten liefert.“ (Quelle: Kurzbeschreibung zum Buch)

Meinung

Zugegeben, die Geschichte hat etwas zäh angefangen. Nach den ersten drei Kapitel hatte sie mich aber geschnappt und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Die Charaktere sind interessant und glaubwürdig geschildert. Vor allem der Prinz mit seinen Friedensansichten und seinem Kampf gegen den Hunger hat mir gefallen, da er mich nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum Lachen gebracht hat. Da haben mich auch die paar Klischee-Figuren nicht weiter gestört.

Über andere Klischees, wie das Kapuze ins Gesicht ziehen, um sich zu tarnen, macht sich der Autor gekonnt lustig.

Zitat

„Es gibt jede Menge Kriegspläne, doch keine Friedenspläne. Es gibt jede Menge Kriegshelden, doch keine Friedenshelden.“

Schreibstil

Am Anfang muss man mit einigen langen Sätzen kämpfen. Danach wird es aber besser und das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen. Der Autor hat einige schöne Vergleiche eingebaut, die ich so noch nicht gelesen habe. Das fand ich erfrischend.

Allerdings waren auch einige Begriffe im Text, die meinen Lesefluss störten, wie z.B. das ständige Wiederholen des Wortes „Logisch“.

Über ein paar Formatierungsfehler bei den Anführungszeichen muss man ebenfalls hinwegsehen.

Fazit

Zusammenfassend kann ich sagen, dass Die Auftragsmörderin von Sam Feuerbach ein sehr gelungener Auftakt mit viel Humor und einem spannenden Ende ist. Und nach mehr verlangt. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen und vergebe 8,0 von 10 Punkten.

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