Wie Teetrinken dir hilft, in den Schreibflow zu kommen (Blogparade)

Teetrinker haben es leichter in den Schreibflow zu kommen.
Wie ich dazu komme, so etwas zu behaupten, will ich hier erklären.

Flow und TeetrinkenEs ist ganz leicht. Vor dem Schreiben trinke ich einfach eine Tasse Tee. Ich entspanne mich. Ich sammle mich und fege alles Überflüssige aus meinem Kopf. Und wenn ich dann erst mal mit dem Schreiben angefangen habe, komme ich ganz schnell in den Flow.

Wo ist der Trick? Wie erreiche ich diese „magische“ Wirkung?

Ich gebe zu, dass ich etwas geflunkert habe. Teetrinker haben es nicht zwingend leichter. Es geht um die Routine. Um eine kleine Tätigkeit, mit der du die eigentliche Handlung einleitest. Dann weiß dein Unterbewusstsein sofort: „Aha, jetzt geht es los.“

In meinem Fall bedeutet das: Tee trinken. Und zwar immer Tee mit der gleichen Geschmacksrichtung.
Du kannst diese Tätigkeit leicht mit einer anderen ersetzen.

Ein Glas Orangensaft trinken.
Einen Apfel essen.
Die Internetverbindung physisch kappen.
Einen Kaugummi kauen.
Oder dir selbst eine kurze Kopfmassage geben.

Was sich vermutlich nicht so gut eignet, sind Kaffe trinken, weil du als echter Kaffeetrinker nicht nur beim Schreiben Kaffee trinkst, oder das Anhören eines bestimmten Liedes. Mir würde das zumindest irgendwann auf die Nerven gehen, immer den selben Ohrwurm zu haben.

Je mehr Sinne die Tätigkeit anspricht, desto besser.

Natürlich ist das keine Flow-Garantie. Deshalb gibt es auch kein Geld zurück, wenn man nicht in den Flow kommen sollte.

Aber es ist eine kleine Hilfestellung.

Falls es einmal nicht klappt, heißt das für mich: Weiter machen. Vielleicht funktioniert es dann noch. Und falls nicht, gibt es immer noch das nächste Mal 🙂

Abschließend möchte ich noch drei weitere Dinge nennen, die ebenfalls nützlich für den Schreibflow sein können:

Ein ruhiger Ort

Ruhig muss hier nicht unbedingt totenstill bedeuten. Aber es sollte so ruhig sein, dass du nicht abgelenkt und ständig wieder aus dem Schreiben herausgerissen wirst.

Handy auf lautlos

Dieser Punkt geht wohl Hand in Hand mit dem darüber genannten. Falls du ein Vielschreiber bist, solltest du deine Freunde aber vielleicht vorher warnen, dass du die nächsten zwei Stunden nicht erreichbar sein wirst.

Viel Zeit einplanen

Idealerweise hast du die nächsten Stunden nichts vor und musst somit auch nicht immer wieder auf die Uhr schielen, um zu sehen, ob du noch Zeit hast.

Zum Schluss möchte ich mich beim Lebenskünstler bedanken. Er hat mich zu dieser Blogparty zum Thema Flow eingeladen. Auf der Party findest du eine Vielzahl anderer interessanter Beiträge zum Thema Flow.

Wenn du Lust hast, mache doch einfach mit oder lasse mich in den Kommentaren wissen, wie du deinen Flowzustand erreichst.

Bis dahin viel Spaß beim Teetrinken 😉

4 Gedanken zu “Wie Teetrinken dir hilft, in den Schreibflow zu kommen (Blogparade)

  1. Hm, interessant, ich trinke zwar gern Tee beim Schreiben, habe den aber noch nie als Einstimm-Ritual genutzt. Dabei wäre das mal einen Versuch wert, da es mir eh immer so schwer fällt, in Schreibstimmung zu kommen.
    Danke für die Idee!

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