Indexing: Reflections – Seanan McGuire

Ein märchenhafter Albtraum geht weiter. Doch dieses Mal bleibt nichts wie gewohnt.
Denn die Geschichte kann sich ändern.
Und was könnte furchteinflößender sein, als ein Märchen, dass umgeschrieben wurde?

Es handelt sich bei Indexing: Reflections um den zweiten Band der Indexing Reihe von Seanan McGuire. Hier geht es zur Rezension von Band 1.

Inhalt

“For her to love me, she had to be willing to kill me. Anything else would show that her heart was untrue.”

The struggle against not-so-charming storybook narratives isn’t the only complicating factor in Henrietta “Henry” Marchen’s life. As part of the ATI Management Bureau team protecting the world from fairy tales gone awry, she’s juggling her unwanted new status as a Snow White, dealing with a potentially dangerous Pied Piper, and wrangling a most troublesome wicked stepsister—along with a budding relationship with Jeff, her teammate.

But when a twisted, vicious Cinderella breaks out of prison and wreaks havoc, things go from disenchanted to deadly. And once Henry realizes someone is trying to use her to destroy the world, her story becomes far from over—and this one might not have a happily ever after.
(Quelle: Kurzbeschreibung zum Buch)

Meinung

In Indexing: Reflections geht die märchenhafte Geschichte um Henry, das Schneewittchen weiter. Die altbekannten und liebgewonnenen Charaktere kommen wieder zurück, aber auch ein paar von den bösen alten Bekannten sind wieder dabei. Natürlich kommen auch ein paar neue und interessante Märchengestalten hinzu.

Besonders gefreut hat mich, dass nun auch ein paar Kapitel aus Sloanes Sicht geschrieben sind und ein paar Rätsel um sie gelüftet wurden.

In diesem Band ist der rote Faden deutlicher erkennen als in dem Vorgänger. Man lernt außerdem endlich mehr über die einzelnen Charaktere, die Märchen und das Herz der Geschichten. Ich fühlte mich nach dem Band den einzelnen Figuren noch mehr verbunden und dachte eigentlich schon nach dem ersten Band, dass das gar nicht noch mehr ginge.
Die Geschichte ist schön rund und das Ende ist einfach großartig! Ich will nur nichts vorwegnehmen, da man das tolle Buch einfach selber lesen muss.

Abschließend kann ich nur sagen: Trotz der vielen Antworten, die man in diesem Buch bekommt oder erahnen kann, lässt es einen doch mit einem großen Hunger auf mehr zurück. Und dass meine ich nur im positiven Sinne!

Zitat

My day began – again – with half a dozen bluebirds beating themselves to death against my bedroom window. They were determined to wish me a good morning, and they’d been getting better at getting past the bird safety nets I’d installed in an effort to save their featherbrained little lives.

Schreibstil

McGuire verzaubert wie gewohnt mit ihrem großartigen, ausdrucksstarken Schreibstil und die Seiten fliegen förmlich dahin. Am Ende war ich nur traurig, dass es schon wieder vorbei war.

Fazit

McGuires düstere Märchenwelt geht in die zweite Runde – und die Begeisterung bleibt bestehen:

  • Lebendige Charaktere – check,
  • düstere und verstrickte Handlung – check,
  • Märchen – check!

Der zweite Teil der Indexing Reihe ist genau so großartig wie der erste und ich kann nur wärmstens empfehlen, beide zu lesen.

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