Please don’t tell my parents I’m a Supervillain – Richard Roberts

Penelope wäre so gerne eine Superheldin. Als ihre Kräfte unerwartet heftig erwachen, genügt ein Missverständnis und sie ist als Superschurkin abgestempelt.

Jetzt dürfen das bloß nicht ihre Eltern erfahren!

Inhalt

“Penelope Akk wants to be a superhero. She’s got superhero parents. She’s got the ultimate mad science power, filling her life with crazy gadgets even she doesn’t understand. She has two super-powered best friends. In middle school, the line between good and evil looks clear.

In real life, nothing is that clear. All it takes is one hero’s sidekick picking a fight, and Penny and her friends are labeled supervillains. In the process, Penny learns a hard lesson about villainy: She’s good at it. (Quelle: Kurzbeschreibung zum Buch)

Meinung

Ich muss zugeben, ich bin mit hohen Erwartungen an das Buch herangetreten. Schuld waren eine Menge gute Rezensionen, die ich zuvor gesehen hatte. Während des ersten Viertels hatte ich jedoch meine Zweifel, ob das Buch meinen Erwartungen gerecht werden würde …

… doch als die Geschichte in Fahrt gekommen war, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich musste es so schnell wie möglich verschlingen!

Die arme Penny ist als Superschurkin abgestempelt und alle Versuche ihren Namen reinzuwaschen, bringen sie nur tiefer in das Dilemma. Dabei dürfen ihre Superhelden-Eltern auf gar keinen Fall mitbekommen, dass sie hinter The Inscrutable Machine steckt.

Das wäre viel einfacher, wenn Penny nicht so erfolgreich und ihre Freunde Ray und Claire nicht so viel Spaß an der Sache hätten. Und wenn sie ihre Kräfte endlich in den Griff bekäme. Aber als Mad Scientist weiß sie nach einer kreativen Phase selbst kaum, was sie Großartiges gebaut hat.

Ich bin mit Penny und ihren Freunden schnell warm geworden. Fast alle Charaktere im Buch sind auf irgendeine Weise interessant, vielschichtig und liebenswert. Bis auf Spider, die ist ein bisschen gruselig.

Die Welt ist ebenfalls großartig: Insich schlüssig und toll durchdacht. So gibt es einige Regeln zwischen Helden und Schurken, die das Zusammenleben ermöglichen, ohne das man sich ständig an die Gurgel geht.
Man tötet sich nicht und man wird erst recht nicht persönlich. Es wäre undenkbar, zu versuchen die wahre Identität eines Schurken oder Helden herauszufinden. Genau genommen kneift man in Please don’t tell my parents I’m a Supervillain beide Augen fest zu … zumindest meistens.

Und die wichtigste Regel von allen lautet: no hard feelings. Man bekämpft sich vielleicht. Aber danach kann man wieder gemütlich zusammen einen Kaffee trinken.

Ganz zum Schluss möchte ich erwähnen, dass es eine schöne und feinfühlig beschriebene Liebesgeschichte als Nebengeschichte gibt. Es macht das Ganze für Penny ein Stückchen komplizierter, ohne vom Hauptplot abzulenken.

Zitat

“It was great!” Ray crowed back.

I corrected them as sternly as I could manage. “Okay, it was cool, but it was not great. I was as clumsy as a penguin out there. I need better defensive gear, and they still think we’re supervillains.

Schreibstil

Please don’t tell my parents I’m a Supervillain hat mit Penny eine nette und leicht humorvolle Erzählstimme. Der Großteil ist leicht verständlich, allerdings gibt es an manchen Stellen eine komplizierte Ausdrucksweise. Zum Glück wird es aber nie zu technisch, weil Penny ja nicht weiß, was sie für Gerätschaften zusammenbaut.
Englischlevel: mittel, teilweise schwer

Fazit

Absolut lesenswert. Absolut liebenswerte Charaktere. Am Anfang ein bisschen durchhalten … mehr braucht nicht gesagt werden.

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